BARCODE BUILDING

AVO 01

DIALOG MIT DER JUGEND

BLANK

AKT EINE TREPPE HINABFAHREND

CLOSED CIRCUITS

MUSIC FOR 18 MUSICIANS

UNSPECIFIC OBJECT - Top 09

NOTES ON COLOR

24!

NOTES EX04

NOTES EX01

24! (VIERUNDZWANZIG FAKULTÄT)

Installation, O.K und ars electronica, Linz, A, 2003
"DIGITAL TRANSIT", Medialab Madrid, ES , Madrid, Es, 2006

(24 Sockel, 24 Lautsprecher, 3 PCs, 4 Videoprojektoren, 4 Spiegel)
Sound und Programmierung: Michael Aschauer

24! ist eine räumlich-akustische-visuelle Komposition. 24 Sockel sind rasterförmig angeordnet. In jedem der Sockel befindet sich ein Lautsprecher. Auf der Oberfläche der Sockel sind Animationen zu sehen wobei ein schwarzer Pixel die quadratische Sockeloberfläche abfährt. Die Installation beruht auf einem kombinatorischem System welches wiederum auf dem binären Code basiert. Es würde 10 x 6 hoch 24 Jahre dauern um alle möglichen Variationen abzuspielen. Für einen nahezu hermetisch abgeschlossene Black Box des O.K Linz konzipiert verschachtelt 24! unterschiedliche Wahrnehmungsebenen. Die Installation versteht sich als “Minimal Media Art”. Der Sockel, als Zitat einer klassischen Präsentationsform im Kunstkontext wird als räumliches Element isoliert und seriell gruppiert. Auf die Oberfläche jedes dieser 24 Podeste trifft jeweils eine Projektion, immaterielle Lichtbilder treten an die Stelle, die üblicherweise als Basis für Objekte dient.

Jede Animation ist in sich geschlossen. Das schwarze Quadrat auf weißem Grund scannt die Flächenachsen der quadratischen Sockelbasis horizontal, vertikal und diagonale ab. 24 Lautsprecher, die eine endliche Anzahl sich nicht wiederholender Kombinationen abspielen befinden sich im Inneren der Sockel. Die Tonebene ist zur Gänze digital generiert und eine exakte Übersetzung der Bildebene.

Der binäre Code liegt jedem digitalen Computersystem zugrunde. Daten an sich sind neutral, erst ihre Aktualisierung erfordert die Interpretation durch Programme; d.h. die gespeicherte Information muß in ein für den Menschen wahrnehmbares Ereignis überstetzt werden. So lassen sich z.B. aus ein und derselben Datenmenge sowohl optische als auch akustische Ergebnisse generieren. In der Installation 24! wird dieses Phänomen systematisch und kategorisch bearbeitet. Dabei wurde der kleinste gemeinsame Nenner gesucht und auf dekorative Elemente verzichtet, so dass die zugrunde liegende Struktur identisch ist mit dem endgültigen Werk. Die Installation präsentiert sich in Form ihres eigenen Skeletts.

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