BORGATE
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Film, 35mm, 1:1,85 und MiniDV
S/W und Farbe, 15 min, 2007
Ital. (dt. UT)
Abspielformat: Digibeta
Kamera: Johannes Hammel
Musik: Bernhard Lang
Realisierung: Lotte Schreiber
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BORGATE ist die Bezeichnung der römischen Vorstadt und steht geradezu
als Synomym für eine bestimmte Phase in Pier Paolo Pasolinis literaischen und filmischen Schaffens, wie auch für seine Biografie.
BORGATE reflektiert einen spezifischen peripheren Raum der Stadt Rom in Bezugnahme auf konkrete filmische Räume historischer Beispiele. Die römische Vorstadtsiedlung DON BOSCO spielt sowohl in Pier Paolo Pasolinis “Mamma Roma” (1962) als auch in Federico Fellinis “La dolce Vita” (1960) eine
leitmotivische Rolle. Der geplante Film thematisiert den Verfall der Moderne anhand dieser einst aufstrebenden Wohngegend. Die “neue Stadt”, einst Hoffnungsträgerin für ein besseres Leben, zeigt sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts als heruntergekommes Viertel. Ein weiteres Thema bildet das räumliche Verhältnis der urbanen Bebauung zu der sie umgebenden Landschaft. Die römische Vorstadtsiedlung wird in Opposition zu der ihr vorgelagerten Landschaft portraitiert. Die Stadtgrenze als räumliches Artefakt wird ins Bild gesetzt.
Darüber hinaus thematisiert der Film eine persönliche Suche nach dem Mythos, der den Filmräumen aus “Mamma Roma” und “La Dolce Vita” anhaftet.
Verleih: sixpackfilm